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Schnee von morgen – das Projekt „Snow Fall“ der New York Times.

| Reinhard Stiehl

Die Lawine löste eine Lawine aus. Am 19. Februar 2012 brachen 16 Extremsportler zu einer riskanten Freeskiing-Abfahrt am Tunnel Creek in den Cascades im Nordwesten der USA auf. Vier von ihnen wurden unter einer Lawine begraben, nur einer überlebte. Über dieses Lawinenunglück schrieb der amerikanische Sportjournalist John Branch eine Reportage, für die er 6 Monate lang recherchierte. Die New York Times machte daraus Ende 2012 ein Online-Feature, das wiederum eine Lawine der Begeisterung im World Wide Web auslöste.

„Snow Fall – The Avalanche at Tunnel Creek“ läutete nicht weniger als die Zukunft des „Digital Publishing“ ein.

Screenshot New York Times

Man kann die Seite nicht beschreiben, man muss sie sehen – und lesen! Es ist eine Tragödie in 5 Akten – großartig geschrieben und beindruckend inszeniert für das Internet. Das Faszinierende an dieser Reportage ist die multimediale Umsetzung: eine perfekte Symbiose aus Text und audiovisuellen Elementen wie Film, Animation, Slide-Show, wie man sie so bislang noch nicht gesehen hat.

Metapher für die Abfahrt

Anders als in vielen Apps wird der Nutzer in dieser Reportage von den multimedialen Elementen aber nicht überrollt und erschlagen – im Gegenteil: Die aufgeräumte Gestaltung von „Snow Fall“ führt den Leser ruhig durch den Text, der von multimedialen Elementen zwar flankiert, aber nicht verschüttet wird. Man scrollt langsam abwärts, was hier einer Metapher für die Abfahrt der Skiläufer gleichkommt, und streift auf dieser „Piste“ mal einen kurzen Film, mal eine Animation, mal einen Audio-Kommentar, mal eine Slide-Show. Alles wohl dosiert und eingebunden in den Fortgang der tragischen Geschichte. Im Mittelpunkt steht die mitreißende Story.

Parallax Scrolling

Auch das Scrollen selbst ist in „Snow Fall“ kein einfaches Herunterfahren, sondern ein sogenanntes „Parallax Scrolling“, bei dem sich einzelne Ebenen der Website unterschiedlich schnell bewegen und beim Betrachter der Eindruck von Bewegung in der Bewegung erzeugen. Ein Effekt, der das Scrollen spannender macht, weil man nie genau weiß, was im nächsten Moment auftaucht; auch dies eine Metapher für die alpine Abfahrt. Diese an sich nicht neue Technik wird in „Snow Fall“ ein Teil der spannenden Dramaturgie.

Glitter in the Dark

„Technisches“ Vorbild für die verantwortlichen Designer der New York Times – Graphics Director Steve Duenes und Deputy Director, Digital Design Andrew Kuenema – war die Cover-Story „Glitter In The Dark“ der wohl einflussreichsten Independent-Website pitchfork.com über die großartige Sängerin Natasha Khan und ihr Band-Projekt „Bat For Lashes“.

John Branch, bereits 2012 Finalist für den Pulitzer-Preis mit seiner ergreifenden Story „Punched Out“ über das Leben und den Tod des kanadischen Eishockeyspielers Derek Boorgard, sollte die begehrte Auszeichnung mit seiner Reportage „Snow Fall“ dieses Mal wohl gewinnen. (Ende April 2013 werden die diesjährigen Preisträger bekannt gegeben.)

Alexandra Lescaze und John BranchAlexandra Lescaze überreicht John Branch den Sidney Award der Hilman Foundation für seine Reportage „Punched Out“

Als Journalist trug John Branch sicherlich den wesentlichen Teil zu dem Online-Feature bei, aber letztlich war es die Redaktion der New York Times, die es ermöglichte, aus einer hervorragenden Reportage eine bahnbrechende und wegweisende digitale Publikation zu machen. Mit „Snow Fall – The Avalanche at Tunnel Creek“ hat die New York Times den Toten von Tunnel Creek ein Denkmal gesetzt. Und den Weg für das Digital Publishing der Zukunft frei gemacht.


Stiehl/Over – Werbeagentur Internetagentur Osnabrück / Münster / Bielefeld / Emsland / Niedersachsen

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Unsere Werbeagentur existiert seit mehr als 20 Jahren. Am Anfang waren wir die Agentur, die „sich mit großen Ideen für kleine Kunden bei größeren Kunden ein klein wenig ins Gerede bringt“, wie es Professor Dieter Urban in einem Artikel der Fachzeitschrift „Novum“ einmal so charmant formulierte. Auf die kleinen Kunden der Gründerzeit folgten große Marken wie Lloyd, Kettler oder Poggenpohl, mittelständische Marktführer wie die Winkhaus-Gruppe, Schmitz Cargobull oder die Meurer-Gruppe, lokale Größen wie die Piepenbrock Unternehmensgruppe, Bedford oder die Röwer XXL-Group, bedeutende Institutionen wie die niedersächsische Staatskanzlei, das Bundesumweltministerium oder die Deutsche Reiterliche Vereinigung. Und immer wieder auch vermeintlich kleine Kunden mit großen Aufgaben in und um Osnabrück und Münster.

In einem „gefühlten Radius” (ist wohl mehr eine Ellipse) von 100 bis 200 km bis nach Ostfriesland und Bremen im Norden, bis nach Hannover und Braunschweig im Osten, bis nach OWL und ins Münsterland im Süden, bis in die Grafschaft und ins Emsland nach Westen und natürlich in Osnabrück selbst hat sich Stiehl/Over als Kreativagentur und Internetagentur einen Namen gemacht.

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